In unserer gynäkologischen Praxis legen wir Wert auf eine hohe fachliche Kompetenz und das besondere Einfühlungsvermögen bei den oftmals sensiblen Themen.

Wir betreuen und behandeln alle „kleinen“ und „großen“ Fragen und Probleme unserer Patientinnen, die für jede Frau wichtig sind:

  • Krebsvorsorge
  • Entzündungen am äußeren Genitale, Pilzinfektionen
  • Scheidentrockenheit
  • Lichen sklerosus et atrophicans
  • Zysten an den Eierstöcken
  • Brustschmerzen und Mastopathie
  • Uterus myomatosus
  • Harninkontinenz
  • Endometriose

Wir nehmen Ihre Ängste und Sorgen auch bei vermeintlich harmlosen Erkrankungen ernst und versuchen, mit Ihnen gemeinsam, eine individuelle Lösung zu finden.

Neben der Vorsorge bezüglich Gebärmutterkrebs ist uns die Vorsorge und Früherkennung des Brustkrebses, gerade auch mittels Brust-Ultraschall, sehr wichtig.

Hier bieten wir Ihnen das komplette Spektrum der Diagnostik auf höchstem apparativem und individuellem Niveau, damit Sie sich sicher fühlen können.

Wechseljahre

Die Wechseljahre werden von jeder Frau unterschiedlich wahrgenommen. Der Beginn der Wechseljahre ist genauso individuell wie auch die Symptome über die die Frauen berichten.

Bei allen Frauen wird mit dem Beginn der Wechseljahre der monatliche Zyklus unregelmäßiger und viele Frauen berichten über die typischen Symptome wie Hitzewallunge, Schlafstörungen, Beschwerden bei den Gelenken und auch psychische Verstimmungen.

Nicht jede Frau benötigt eine Hormonersatz-Therapie in diesem Zeitraum. Eine eventuell notwendige Therapie kann auch pflanzliche Präparate sowie eine Änderung von Lebensgewohnheiten beinhalten. Eins steht jedoch fest, so individuell wie die Beschwerden sind, so individuell sollte auch die angewendete Therapie sein. Zögern Sie nicht, mit uns über ihre Probleme zu sprechen!

Schwangerschaftsbetreuung

Herzlichen Glückwunsch – wir gratulieren Ihnen zur Ihrer Schwangerschaft!

Die Faszination von einem neuen Leben, das entsteht, und die Möglichkeit dies zu Begleiten ist immer wieder aufs Neue eindrucksvoll.

Die Geburt eines Kindes stellt sicherlich die schönsten und bewegendsten Momente eines Lebens dar. Natürlich kommen auch jetzt viele Fragen und Unsicherheiten auf, die wir Ihnen hoffentlich in aufklärenden Gesprächen nehmen können, so dass Sie sich vollkommen auf das „kleine Wunder“ freuen können.

Unser Wunsch ist es, Sie durch eine möglichst beschwerdefreie Zeit und eine komplikationsfreie Geburt zu begleiten, damit Sie sich vollkommen auf Ihr Baby freuen können!

Aber auch bei Problemen und Komplikationen in der Schwangerschaft und auch im anschließenden Wochenbett und Stillzeit nehmen wir uns gerne die Zeit und finden gemeinsam mit Ihnen den besten Weg für Sie und Ihr Kind.

Wir informieren Sie im Rahmen der Schwangerschaftsbetreuung eingehend darüber, wann welche Untersuchungen durchgeführt werden, aber auch zu Fragen der Ernährung, Verhalten in der Schwangerschaft und zum Arbeitsleben.

In den Mutterschaftsrichtlinien sind die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchen, in der Regel im Abstand von vier Wochen bis zur 32. Schwangerschaftswoche empfohlen. Ab der 32. Schwangerschaftswoche erfolgen die Vorsorgeuntersuchungen in einem engeren, zweiwöchigen Abstand.

Im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge erfolgen drei reguläre Ultraschalluntersuchungen (9.-12. SSW, 19.-22. SSW und in der 29.-32. SSW). Diese Ultraschalluntersuchungen werden an unserem Ultraschallgerät mit einem „speziellen Patientenmonitor“ durchgeführt, so dass Sie ganz entspannt ihrem Baby zugucken können. Beim Ultraschall zwischen der 19.-22. SSW können wir Ihnen den sog. erweiterte Basis-Ultraschall anbieten

Im weiteren Schwangerschaftsverlauf können wir falls es eine Auffälligkeit gibt, durch die sogenannte „Doppler-Sonographie“ überprüfen, ob die Blutzufuhr zu ihrem Baby optimal ist.

Bei Vorliegen von besonderen Risiken oder Beschwerden sind ggf. zusätzliche Untersuchungen notwendig. Der „NIPT-Test“ (nicht invasiver praenatal Test) oder „Harmony- Test“ ist ein Test, in dem im mütterlichen Blut fetale Zellen aufzeigen können, ob das Kind eine Chromosomenstörung im Sinne einer Trisomie 21, 13 oder 18 haben könnte. Falls diese Untersuchung notwendig oder sinnvoll ist, können wir diese bei Ihnen veranlassen.

Neben den Vorsorgeuntersuchungen im Rahmen der Mutterschaftsrichtlinien gibt es weitere ergänzende und sinnvolle Untersuchungen bei Schwangeren, die von der Patientin bei Wunsch selbst zu übernehmen sind (IGeL).

Diese Untersuchungen wären zum Beispiel ein Test auf

„Toxoplasmose“

Die Toxoplasmose wird unter anderem über Kot von Katzen übertragen. Folgen der Erkrankung sind Verkalkungen im Gehirn des Ungeborenen mit u.U. lebenslangen Folgen. Bei einem Bluttest kann festgestellt werden, ob bereits eine Infektion mit Toxoplasmose stattgefunden hat. Liegt kein Immunschutz vor, sollte die Schwangere gewisse Vorsorgemaßnahmen beachten. Lässt sich eine akute Infektion in der Schwangerschaft diagnostizieren, kann man diese sinnvoll behandeln, sodass man Schaden von dem Neugeborenen abwenden kann.

„Streptokokken B“

Im Rahmen der Geburt können von der Mutter Streptokokken B auf das Kind übertragen werden. Dies kann zu schwerwiegende Infektionen wie Sepsis, Hirnhautentzündung und Lungenentzündung bei dem Neugeborenen die Folge sein. Die Infektion der Schwangeren ist asymptomatisch und ungefährlich. Ein Nachweis von Streptokokken in der Scheidenflora wird am Ende der Schwangerschaft und bei der Geburt sinnvollerweise und einfach mit einem Antibiotikum behandelt. Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an!

Auf Wunsch können wir auch gerne mittels Bluttest überprüfen, ob ein Immunschutz vor Zytomegalie oder auch Parvo-Virus B-19 vorliegt.

Brustultraschall „Mammasonographie“

Strahlenfreie Ultraschalluntersuchung der Brust

Die Ultraschalluntersuchung der Brust, die sogenannte Mammasonographie, dient der Früherkennung von gutartigen, aber auch bösartigen Veränderungen in der Brust. Sie ist strahlenfrei und somit auch nebenwirkungsfrei und ungefährlich.

Bei einem beunruhigenden Tastbefund oder  bei anderen medizinischen Gründen wird der Brustultraschall als wichtige Ergänzung der Mammografie (Röntgenaufnahme der Brust) von den Krankenkassen übernommen.

Der Brustultraschall sollte und kann in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Welche Abstände für Sie individuell sinnvoll sind, können wir gerne in einem Gespräch klären. Durch die jahrelange Tätigkeit als Oberärztin und Schwerpunkt im Brustzentrum können wir in unserer Praxis eine große Erfahrung im Brustultraschall mit Erwerb des DEGUM-II Mammasonographie Zertifikates durch Frau Dr. med. Sellinger anbieten.

Wir empfehlen, eine Mammasonographie je nach familiärer Brustkrebsbelastung etwa ab dem 30. als zusätzliche Vorsorgemaßnahme durchführen zu lassen. Als Vorsorgeuntersuchung gehört sie nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen und kann als sog. IGeL-Untersuchung selbst übernommen werden. Sprechen Sie uns gerne für einen Termin an!

Kinderwunsch

Ist der Wunsch nach einem Baby da, kann es nach dem Absetzen von Verhütungsmitteln relativ schnell zum Eintritt einer Schwangerschaft kommen. Hier beraten wir Sie gerne, wie Sie von Anfang an, wie Sie die Bedingungen für eine problemlose Schwangerschaft verbessern können. Jedoch kann es leider auch bei einigen Paaren längere Zeit dauern, bis eine Schwangerschaft eintritt. Dies kann im Verlauf zu einer starken seelischen Belastung führen.

Tritt nach maximal 2 Jahren trotz regelmäßigem Geschlechtsverkehr keine Schwangerschaft ein, sprich man unerfülltem Kinderwunsch. Sie sollten nicht diese zwei Jahre ohne Kontakt zu einem Frauenarzt verstreichen lassen. Nehmen Sie gerne Kontakt zu und auf, wenn nach ca. 6 Monaten keine spontane Schwangerschaft eingetreten ist.

Es können viel Gründe oder Erkrankungen bei der Frau aber auch mein Mann vorliegen, die ursächlich für den unerfüllten Kinderwunsch sind. Gegebenenfalls können weitere Untersuchungsmethoden helfen, die Probleme zu finden und zu lösen.

Diese weiteren Untersuchungsmethoden sind zum Beispiel:

  • Zyklusüberwachung mittels Ultraschall ( als IGeL-Untersuchung) als Ergänzung zum Ovulationstest im Urin
  • Hormondiagnostik aus dem Blut
  • Hormonelle Therapien (z.B. Eisprungs-Stimulation mit Clomifen)
  • Operative Diagnostik bei V.a. Sterilität z.B. bei Endometriose, Eileiterverschluss

Sprechen Sie uns gerne an, sobald Fragen Rund um Ihren Kinderwunsch vorliegen!

Mädchensprechstunde

Der Gedanke an den ersten Besuch beim Frauenarzt ist für viele junge Mädchen, eine ungewohnte und neue Situation! Viele junge Mädchen wissen nicht, was sie beim ersten Besuch beim Frauenarzt erwartet und haben vielleicht sogar Angst davor. 

Genau aus diesem Grund, bieten wir eine spezielle Sprechstunde für junge Frauen an. Hauptsächlich geht es in dieser Sprechstunde darum, in einem Gespräch einander kennen zu lernen. Viele erste Gespräche in der Mädchensprechstunde erfolgen in Begleitung mit der Mutter oder auch einer Freundin, können aber natürlich von der jungen Frau alleine wahrgenommen werden.

In einem vertraulichen Gespräch können wir offene Fragen zu vielen Themen, wie z.B. die erste Periode, Monatshygiene, was während des Zyklus passiert, Verhütungsmöglichkeiten, Sexualität, HPV-Impfungen, Schutz vor Infektionskrankheiten sowie den Ablauf einer Untersuchung besprechen.

Die Pubertät führt zu Veränderungen am eigenen Körper und viele Mädchen lassen Sie hierdurch verunsichern und stellen sich die Frage, was ist eigentlich „normal“? Auch hier können wir in einem Gespräch viele Unsicherheiten klären und somit für mehr Selbstsicherheit sorgen.

Eins ist uns in unseren Sprechstunden besonders wichtig: Keine Frage ist peinlich, versprochen!

Bei Fragen, wann der erste Besuch bei einem Frauenarzt sinnvoll ist, sprechen Sie gerne das Praxisteam an!

Brustsprechstunde

Brustkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen bei der Frau. Statistisch gesehen erkrankt fast jede 10. Frau in ihrem Leben an Brustkrebs.

Als Früherkennungsuntersuchung wurde das Mammographie-Screening-Programm ins Leben gerufen, zu dem alle Frauen zwischen 50 und 70 Jahren eingeladen werden. Alle zwei Jahre erhalten die Frauen in diesem Zeitraum eine Einladung zur Mammographie.

Neben der gesetzlich geregelten Brustkrebsvorsorge gibt es eine weitere, individuelle Möglichkeiten zur Früherkennung von Brustveränderungen: die Ultraschall-Untersuchung der Brust. Mit dem Erwerb des DEGUM-II Zertifkates im Bereich der Mamma-Sonographie können wir hier Ihnen eine extrem hohe fachliche Expertise anbieten.

Insbesondere aber auch für Frauen, die noch nicht oder nicht mehr am Mammographie-Screening teilnehmen, eine familiäre Brustkrebsbelastung haben und eine intensivere Vorsorge betreiben möchten, stellt die Ultraschalluntersuchung die einzig empfohlene Früherkennungsmethode für Brustkrebs dar.

Neben Brustkrebs gibt es noch diverse weitere Erkrankungen an der Brust, bei denen Frauen eine weitere Beratung wünschen, wie z.B. gutartige Tumore, Formunterschiede der Brüste, Brustschmerzen, Formveränderungen, Brustentwicklung.

Auch bei Männern kann sich Brustdrüsengewebe ausbilden. Dies führt häufig zu einer schmerzhaften Schwellung und Formunterschiede. In den meisten Fällen ist dies eine harmlose Veränderung.

Bei Fragen zu Erkrankungen bei der Brust oder bei einem Wunsch nach einer intensiveren Brustkrebsvorsorge sprechen Sie uns gerne an!

Impfungen

Was macht eigentlich Ihr Impfschutz?
Wenn der Impfausweis endlich gefunden ist, fragen sich viele: Habe ich eigenlich noch einen ausreichenden Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Masern, Mumps, Röteln oder Hepatitis?

Gerne beraten wir Sie über Ihren aktuellen Impfschutz und ob eine Auffrischungsimpfung notwendig ist. In den Wintermonaten bieten wir Ihnen eine Grippeschutzimpfung an.

Haben Sie einen Kinderwunsch? 
Hier ist sinnvoll vor einer geplanten Schwangerschaft den Impfschutz zu überprüfen und ggfs. zu erweitern. Auch während der Schwangerschaft ist eine Impfung gegen Keuchhusten von der Ständigen Impfkomission (STIKO) ab der 28. Schwangerschaftswoche empfohlen. Auch hier beraten wir Sie gerne im Rahmen der Schwangerschaftsbetreuung.

Verhütungsberatung

Das Thema der Verhütung ist in allen Lebenslagen ein Thema, da das Erleben einer unbeschwerten Sexualität stark damit zusammenhängt.

Je nach Lebenssituation wechseln viele Frauen und Paare die Verhütungsmethode. Wenn Sie Ihre bisherige Verhütung nicht mehr als passend empfinden, dann beraten wir Sie gerne zu passenden Alternativen – denn neben den allseits bekannten Möglichkeiten von Kondom und Pille gibt es mannigfaltige Möglichkeiten. Besonders die Aspekte der Wirkung selbst, also der Schutz vor einer möglichen Schwangerschaft sowie der Schutz vor sexuell übertragbaren Erkrankungen und die entstehenden Kosten, fließen in die Beratung ein.

Ein Überblick über die Verhütungs­methoden

  • Hormonelle Verhütung mit zwei Hormonen (Anti-Baby-Pille, Vaginalring, Verhütungspflaster)
  • Hormonelle Verhütung mit einem Hormon (Minipille, Verhütungsstäbchen)
  • Einsatz einer (Mini-) Hormon- oder Kupferspirale
  • Barriere-Methoden
  • Natürliche Methoden der Empfängnis­verhütung (natürliche Familienplanung)
  • Operative Methoden (Unterbrechung der Durchgängigkeit der Eileiter, Durchtrennen der Samenleiter beim Mann)

Naturidentische Hormontherapie nach Rimkus (für Frauen und Männer)

Hormone sind nicht gleich Hormone!

Mit zunehmendem Altern können Welchseljahrsbeschwerden das Wohlbefinden bei Frau und Mann erheblich belasten. Hitzewallungen, Depressionen, Schlafstörungen oder Libidoverlust kann durch den Verlust der Sexualhormone verursacht werden. Die klassische Hormonersatztherapie ist nicht die richtige Wahl für jede Patientin. Doch was ist anders an der Rimkustherapie? Die Therapie nach Rimkus mit Verwendung von naturidentischen Hormonen kann Abhilfe schaffen. Bei naturidentischen Hormonen handelt es sich um die baugleichen Substanzen wie sie tatsächlich im menschlichen Körper vorkommen und somit auch die gleiche Wirkung hervorrufen. In unserer Praxis können wir die Rimkus-Methode mit Verwendung von naturidentischen Hormonen durch Prof. Dr. med. Ch. Werner anbieten. Er blickt auf eine jahrelange Erfahrung zurück und viele Erfolge mit dieser Methode.

Nach einem ersten Gespräch und Festlegung der Beschwerden, werden die Hormone bestimmt und ggfs. Mangelzustände aufgedeckt. Diese Mängel können individuell mit naturidentischen Hormonen behandelt werden. Die Rimkus-Methode wird von den geseztlichen Krankenkassen und auch bei vielen privaten Krankenversicherungen nicht übernommen und die Kosten müssen von den Patientinnen als Selbstzahlerleistungen getragen werden. Bei Interesse sprechen Sie unser Praxisteam an und wir vermitteln gerne einen Kontakt in der Sprechstunde!

Tumornachsorge

Wie geht es nach der Krebstherapie weiter?

Ist die eigentliche Krebstherapie beendet, wird den Patientinnen empfohlen an einer regelmäßigen und engmaschigen Tumornachsorge teilzunehmen. Den Zeitraum der Nachsorge umfasst meistens einen Zeitraum von fünf Jahren, in dem eine häufigere und regelmäßige Vorstellung beim Frauenarzt empfohlen wird. Bei diesen Terminen erfolgen Gespräche und unterschiedliche Untersuchungen und es werden ggfs. weitere Untersuchungen veranlasst.

Wir beraten Sie zuverlässig und kompetent während und auch nach ihrer Therapie bei einer gynäkologischen Krebserkrankung.  Die Betreuung bei einer eventuell notwendigen Chemotherapie, Strahlentherapie und/oder operativen Therapie sind für uns selbstverständlich ebenso wie Betreuung und Beratung bei einer anschließenden antihormonellen Therapie bei Brustkrebs.

Gern stehen wir Ihnen mit Rat und Tat bei allen Fragen, Sorgen und Problemen zur Verfügung.